Verbessere ganz einfach den hinab schauenden Hund

Ausrichtungsfehler bei Yogaübungen kennen und vermeiden

In meinem neuen Blog-Artikel erfährst Du, wie die Yogaübung "der hinab schauende Hund" korrekt ausgeführt wird und welche gesundheitlichen Vorteile Du dadurch erreichst. Richtig ausgeführt kann die Yogaübung "der hinab schauende Hund" bei regelmäßigem Ausführen

  • Arme und Handgelenke stärken.
  • die Beweglichkeit der Schultern verbessern.
  • Fehlstellungen der Beine korrigieren.
  • Dein Nervensystem beruhigen.

Wohltuend wirkt sich die Streckung der Brustwirbelsäule, die Dehnung der Bein-/Gesäßmuskulatur und des unteren Rückens auf Dein Körpergefühl aus. Gerade am Abend kannst Du mit dieser Asana Anspannungen in Deinem Schultergürtel lösen.

 

Du kannst Dich bei den Bildern an den farbigen Linien orientieren, um zu wissen, worauf es bei der richtigen Ausführung ankommt. Die grünen Linien stehen für die korrekte Haltung, die roten für die ungesunde Variante.

Der hinab schauende Hund - Die Ausführung

Aus dem Vierfüßler-Stand Zehen aufstellen, Hände aufgefächert fest in den Boden drücken. Den Po Richtung Decke heben. Im besten Fall befindest Du Dich als fortgeschrittener „Yogi“ jetzt in einem spitzen Winkel zum Boden. Arme und Beine sind durchgestreckt. Die Fersen stehen auf dem Boden. Der untere Rücken ist gerade. Der Kopf hängt locker nach unten zwischen Deinen Armen. Der Brustkorb zieht nach unten bzw. in Richtung Knie. Achtung: zwinge Dich nie direkt in die gestreckten Beine, wenn Du noch nicht so flexibel bist! Gehe lieber erst etwas in die Knie und richte Deine Aufmerksamkeit auf einen geraden Rücken, einen entspannten Nacken und starke Arme.  

Häufige Fehlstellungen beim "hinab schauenden Hund"

Ein unentspannter, eingezogener Nacken: Der Nacken verkrampft in der Stellung und macht sich hinterher eventuell schmerzhaft bemerkbar. Das passiert, wenn Du den Nacken einziehst oder nach oben hebst. Oft hilft es schon ein paar Mal langsam mit dem Kopf „Nein“ zu sagen, um den Nacken besser wahrzunehmen und entspannt hängen zu lassen.

 

 

Ein krummer Rücken: Oft wird der Hund unwissentlich mit krummen Rücken ausgeführt, was der Wirbelsäule eher schadet als sie zu entlasten. Das kann z.B. daran liegen, dass Du Dich in die gestreckten Beine quälst und automatisch mit Krümmen Deines Rückens der starken Dehnung in den Beinen versuchst auszuweichen. Wie schon erwähnt, gehe hier lieber erst mal mehr in die Knie und strecke Deine Wirbelsäule lang, der Brustkorb zieht nach unten. Gerade als Yoga-Einsteiger empfiehlt sich den Hund vor einem Spiegel zu üben, um ein Gefühl für die Position zu bekommen und sich zu merken.

Die Arme stehen kreuz und quer: Wenn das eigene Körpergefühl noch nicht ausreichend vorhanden ist, sind gerade ausgeführte Haltungen oft eine Herausforderung (parallele Arme, Beine oder Füße). Beim Hund sind die gestreckten Arme parallel zu den Seiten Deiner Yogamatte ausgestreckt, in Verlängerung Deiner Schultern. Für eine bessere Streckung und mehr Kraft in den Armen ist es für Dich hilfreich die Ellenbogen etwas nach innen zu ziehen. 

 

Die Hände zeigen in alle Richtungen: Ja, klar für den einen oder anderen mag diese Info übertrieben sein! Doch gerade wenn die Kraft in den Armen noch nicht so vorhanden ist, hilft die korrekte Handhaltung bei der Ausführung der Übung sehr. Der Mittelfinger zeigt nach vorne zur Matte, die Finger sind aufgefächert und wölben sich nicht vom Boden weg. 

 

Gerne nehme ich weitere Anregungen und Fragen entgegen. Vielen Dank an meine Teilnehmer, die sich für diesen Beitrag als Modell zur Verfügung gestellt haben. 

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